Susanne Dehring · Gestalt- und Traumatherapeutin · Über mich
Begegnung auf Augenhöhe
Meine Arbeit gründet auf der Überzeugung, dass Heilung in Beziehung entsteht. Spiritualität, Akzeptanz und therapeutische Professionalität prägen meine Haltung und ermöglichen ein verlässliches Beziehungsangebot – als geschützten Raum, in dem Menschen sich selbst begegnen, Orientierung finden und Entwicklung möglich wird.
Susanne Dehring
Mein Weg zur Therapeutin
Mein beruflicher Weg begann in der Pflege. Die Ausbildung zur Krankenschwester und das anschließende Studium zur Krankenpflegelehrerin haben mein Fundament geprägt: ein tiefes Verständnis für den Menschen in seiner körperlichen und seelischen Dimension – und eine klare, verantwortungsvolle Haltung.
Im Studium der Psychologie (IACP, Kitzingen und APA-ICP, Germiston) vertiefte ich mein Interesse an den inneren Bewegungen des Menschen. Die Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde auf dem Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz eröffnete mir schließlich den Raum, Menschen therapeutisch auf ihrem individuellen Weg zu begleiten.
Arbeitsfelder und Erfahrungen
Trauma verstehen und integrieren
Ein besonderer Fokus meiner Arbeit liegt auf Traumafolgestörungen, einschließlich komplexer Entwicklungstraumatisierung. Mich bewegt die Frage, wie frühe oder überwältigende Erfahrungen unser Erleben, unsere Beziehungen und unser Selbstbild prägen – und wie Heilung dennoch möglich ist. Dafür habe ich zahlreiche Weiterbildungen absolviert, unter anderem in Gestalttherapie, Traumatherapie nach Michaela Huber, EMDR, Ego-State-Therapie, Klang- und Trancetherapie sowie Systemaufstellungen nach Albrecht Mahr. Ich verbinde in meiner Arbeit wissenschaftlich fundierte Methoden mit einem offenen Blick für die seelische und – wenn gewünscht – auch spirituelle Dimension des Menschseins.Raum für Sinn- und Glaubensfragen
Neben der Traumatherapie begleite ich Menschen in spirituellen Krisen, bei Sinn- und Glaubensfragen sowie im Kontext von Meditation, Kontemplation oder auch beim Ausstieg aus problematischen religiösen Gemeinschaften. Gerade in existenziellen Übergängen braucht es einen sicheren Raum, in dem Zweifel, Angst, Hoffnung und Neuorientierung gleichermaßen willkommen sindPaartherapie
Nähe und Distanz, Autonomie und Verbundenheit, unterschiedliche Bedürfnisse und Grenzen – mit viel Gespür für das Eigene wie auch das Gemeinsame begleite ich Paare (gemischt- und gleichgeschlechtlich) in Konfliktphasen, Trennungssituationen oder bei der Ausrichtung auf einen gemeinsamen Weg. Systemische Aspekte fließen dabei ebenso ein wie Elemente aus der Emotionsfokussierten Therapie (EFT). Wichtig ist mir das Zulassen und Würdigen von Unterschiedlichkeit, gerade auch dort, wo ein „Kompromiss“ für beide unbefriedigend wäre.Führung, Verantwortung und Supervision
Seit vielen Jahre bin ich in leitender Funktion innerhalb einer renommierten psychosomatischen Klinikgruppe tätig – zunächst als Teamleitung, später als Bereichsleitung. Derzeit verantworte ich als therapeutische Bereichsleitung rund 150 Mitarbeitende. Diese Erfahrung hat meinen Blick für Strukturen, Dynamiken und Verantwortung geschärft. Darüber hinaus biete ich Supervision für Berater:innen, Therapeut:innen und Organisationen an und konzipiere Seminare sowie Workshops zu unterschiedlichen fachlichen und persönlichen Entwicklungsthemen.
Meine Haltung
Mir ist eine Begegnung auf Augenhöhe wichtig – unabhängig davon, mit welcher Geschichte, welchem Hintergrund oder welchen Fragen Sie zu mir kommen.
Ich arbeite intuitiv und zugleich klar strukturiert. Ich verfüge über eine große Haltekapazität – auch für das, was schwer auszusprechen ist. Dabei bin ich klar und direkt, wenn es hilfreich ist, und begegne Ihnen mit menschlicher Wärme und echtem Interesse.
Ich glaube daran, dass Entwicklung möglich ist, wenn ein sicherer Raum entsteht. Und ich freue mich, wenn ich Sie ein Stück Ihres Weges begleiten darf.
Vertrauen entsteht in der Begegnung
Vertrauen entsteht nicht abstrakt, sondern im persönlichen Kontakt. In einem ersten Gespräch können wir gemeinsam schauen, was Sie bewegt und welche Form der therapeutischen Arbeit für Sie stimmig ist.